BW-Fußballverbände sprechen sich für Saisonende zum 30. Juni aus

12. Mai 2020

BW-Fußballverbände sprechen sich für Saisonende zum 30. Juni aus

Die drei Fußball-Landesverbände in Baden-Württemberg – der Badische Fußballverband, der Südbadische Fußballverband und der Württembergische Fußballverband – sprechen sich nach eingehenden Beratungen in den Verbandsgremien einhellig für die Beendigung der Saison 2019/20 zum 30. Juni 2020 aus, so wie es die jeweiligen Spielordnungen vorsehen. Die Beschlüsse erfolgten, nachdem die Bund-Länder-Konferenzen vom 30. April und 6. Mai 2020 keine Rechtslage für eine Rückkehr in den regulären Spielbetrieb in absehbarer Zeit erkennen lassen.
Landesregierung: Mannschaftssport derzeit „nicht abschätzbar“

Die Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) in der Fassung vom 9. Mai 2020 sieht weiterhin umfassende Beschränkungen vor, die eine Austragung von Fußballspielen unmöglich machen. Nach dem Stufenplan für Baden-Württemberg zur Lockerung der CoronaVO konnten zwar Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt am 11. Mai 2020 wieder in Betrieb genommen werden, so dass ein Training unter Beachtung strenger Vorgaben in Kleingruppen und ohne Körperkontakt stattfinden kann. Indes ist nach diesem Stufenplan aber weiterhin „nicht abschätzbar“, wann Mannschaftssport – also u.a. Fußballspiele im eigentlichen Sinne – wieder erlaubt sein wird. Die Gremien aller drei Fußball-Landesverbände sehen vor diesem Hintergrund keine Möglichkeiten mehr, die Meisterschaftsrunden regulär zu beenden.
Wertung nach Quotienten-Regelung: Direkte Aufsteiger, keine Absteiger

Bisher wurden in den Meisterschaftsrunden überwiegend etwas mehr als die Hälfte der Spiele ausgetragen. Nachdem die Meisterschaftsrunden nicht zu Ende gespielt werden können, sollen die direkten Aufsteiger dadurch festgestellt werden, dass der Quotient aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt wird. Berücksichtigt werden sollen auch Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. Bei Quotientengleichheit kommen die Kriterien Tordifferenz und Anzahl erzielter Tore – in dieser Reihenfolge – zur Anwendung, wobei auch hier der Quotient zu den ausgetragenen Spielen ermittelt wird.

Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ein Aufsteiger anhand sportlicher Kriterien ermittelt werden kann, und zwar so rechtzeitig, dass diesem in jedem Fall die Teilnahme am Spielbetrieb der übergeordneten Liga im Spieljahr 2020/21 möglich ist. Alternativ wäre auch denkbar, den Aufsteiger anhand der Vorrundentabelle zu ermitteln. Dafür spricht, dass dann grundsätzlich einmal jeder gegen jeden gespielt hätte. Die Quotienten-Regelung hat hingegen den Vorteil, dass jedes ausgetragene Spiel angemessen berücksichtigt wird und dies der Absolvierung sämtlicher Meisterschaftsspiele näher kommt. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass ganz vereinzelt noch nicht einmal alle Spiele der Vorrunde ausgetragen sind.

Es ist zudem sachgerecht, so nur direkte Aufsteiger zu ermitteln, nicht aber Platzierungen, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigten. Während die wfv-Spielordnung vorsieht, dass alle Meister von der Landesliga bis zu den Kreisligen C aufsteigen, bedeutet eine Platzierung, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigt, nur eine Aufstiegschance. Ob aus dieser Aufstiegschance ein Aufstiegsrecht erwächst, kann aber aus rechtlichen Gründen sportlich nicht ermittelt werden. Zudem ist auch nicht ersichtlich, wie anhand anderer sportlicher Kriterien einem von mehreren Vereinen daraus resultierend ein Aufstiegsrecht zugesprochen werden könnte.

Absteiger sollen nicht ermittelt werden, dies vor dem Hintergrund, dass ein Abstieg nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich in der Regel schwerer wiegt als ein Nichtaufstieg und daher nicht auf Grundlage einer Quotienten-Regelung erfolgen soll. Dies hat zur Folge, dass im darauffolgenden Spieljahr aufgrund der Aufstockung ein verschärfter Abstieg erfolgen muss, was aber vertretbar erscheint.

Gelten soll dies in allen Spielklassen der Herren und der Frauen von den Verbandsligen bis zu den Kreisligen. Bei der Jugend soll ebenfalls in allen Spielklassen die Saison zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung überbezirklich entsprechend erfolgen. Auf Bezirksebene müssen ggf. aufgrund des Spielsystems mit Quali-Staffeln und mit Blick auf die ohnehin vorgesehene Änderung des Spielsystems hin zum „1-3-9“ noch in enger Abstimmung mit den Bezirken andere Lösungen gefunden werden.

Der wfv wird sich nach den Beschlüssen des Präsidiums außerdem dafür einsetzen, dass auch die Gesellschafterversammlungen der Oberliga Baden-Württemberg (Herren, Frauen, Jugend) und der Regionalliga Südwest in diesem Sinne entscheiden.

Offen gelassen werden soll weiterhin die Möglichkeit, die verbleibenden Spiele im DB Regio-wfv-Pokal 2019/20 auch noch nach dem 30. Juni 2020 auszutragen. Hier können individuelle Lösungen mit den wenigen im Pokal verbliebenen Vereine gesucht werden. Dies gilt auch für die Verbandspokal-Wettbewerbe der Jugend und der Frauen sowie die Bezirkspokal-Wettbewerbe.
Saisonbeendigung aus Sicht der Verbände interessengerechteste Lösung

Geprüft haben die Verbandsgremien auch, ob alternativ die Spielzeit 2019/20 nach einer längeren Pause zu einem späteren Zeitpunkt, frühestens ab 1. September 2020, fortgesetzt werden soll. Dafür spricht, dass Meister, Aufsteiger sowie Absteiger im Rahmen einer vollständigen Spielrunde ermittelt werden. Dagegen spricht aber insbesondere, dass damit

    - das Risiko besteht, Aufsteiger erst zu einem Zeitpunkt ermitteln zu können, zu dem übergeordnete Spielklassen bereits den Spielbetrieb des Spieljahres 2020/21 wieder begonnen haben;
    - eine Fortsetzung erst mit einer erheblichen Unterbrechung von mehreren Monaten erfolgt;
    - derzeit eine Transferperiode vom 1. Juli bis 31. August 2020 vorgesehen ist und erhebliche rechtliche Bedenken bestehen, ob diese geschlossen werden kann, so dass gravierende Veränderungen der Mannschaftskader zu erwarten sind, zumal
    - Verträge mit Spielern, die bis 30. Juni 2020 befristet sind, zwar ggf. auf Grundlage von § 313 BGB oder einer (ergänzenden) Vertragsauslegung über einige Wochen hinweg verlängert werden können, jedoch sehr fraglich ist, ob dies auch darüber hinaus gilt
    - und somit zu befürchten ist, dass das Spieljahr dann zwar zu Ende gespielt würde, dies aber unter deutlich geänderten Wettbewerbsbedingungen, aus denen einzelne Vereine erhebliche Vorteile ziehen können.

Eine Fortsetzung des Spieljahres 2019/20 in dieser Form erscheint daher allenfalls dann als sachgerechte Lösung, wenn feststeht, dass bis 31. August 2020 keine Spiele mit Zuschauern stattfinden können, dies ab 1. September 2020 dann wieder möglich ist und die dann zu einem deutlich späteren Zeitpunkt ermittelten Aufsteiger ihr Aufstiegsrecht noch wahrnehmen können. Das erscheint im Moment nicht wahrscheinlich. Nach Abwägung aller relevanten Aspekte ist dieses Modell aus Sicht der Verbandsgremien daher weniger interessengerecht. Nichts desto trotz soll es nicht von vornherein ausgeschlossen werden.
Gemeinsamer Weg in Baden-Württemberg

Bei allen Überlegungen hat eine zentrale Rolle gespielt, eine landesweit einheitliche Regelung zu finden, was nach den Beratungen der letzten Wochen aus Sicht von wfv-Präsident Matthias Schöck gelingen kann:

    „Wir haben uns bewusst die Zeit für eine gründliche Prüfung der komplexen Sachverhalte genommen, die Entscheidungen der Politik abgewartet und uns insbesondere intensiv um einen gemeinsamen Weg in Baden-Württemberg bemüht. Diese Sorgfalt sind wir unseren Vereinen schuldig. Mit dem Ergebnis bin ich unter den gegebenen Umständen nun sehr zufrieden. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich auch die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den drei baden-württembergischen Landesverbänden betonen, insbesondere auch, was die gemeinsamen Spielklassen angeht.“

Das letzte Wort haben die Delegierten

Nach den Beschlüssen des Präsidiums wird sich nun der Beirat am 15. Mai 2020 mit dem Sachverhalt befassen und der Verbandsvorstand bis 20. Mai 2020 darüber entscheiden, ob dem Antrag des Präsidiums gefolgt und entsprechende vorläufige Ordnungsänderung beschlossen werden. Dies allerdings erst nach Anhörung der Mitgliedsvereine, die mit Schreiben vom heutigen Tag umfassend informiert wurden und nun Gelegenheit haben, sich zu äußern. Schließlich soll eine Beschlussfassung der Delegierten des Außerordentlichen Verbandstages, ggf. auch ohne Versammlung, erfolgen. Im Rahmen dieser Beschlussfassung soll auch die Möglichkeit bestehen, alternativ für eine Saisonfortsetzung ab dem 1. September 2020 zu stimmen. Dass damit noch ein wenig Geduld bei allen Beteiligten erforderlich ist, weiß auch wfv-Präsident Matthias Schöck:

    „Mir ist bewusst, dass sich viele Vereine eine frühere verbindliche Entscheidung wünschen. Aber es ist uns wichtiger, dass auch die Delegierten eines Außerordentlichen Verbandstages durch ihr Votum unsere Haltung bestätigen. Und weil insoweit zum einen Fristen zu beachten sind, zum anderen auch hier innerhalb Baden-Württembergs ein gemeinsamer Termin gefunden werden soll, müssen wir noch um ein wenig Geduld bitten. Vorgesehen ist ein Termin zwischen dem 6. und 27. Juni 2020.“

Entscheidung über den Spielmodus 2020/21 erfolgt später

Offen bleiben muss zunächst noch, in welchem Spielmodus die Saison 2020/21 ausgetragen wird. Selbstverständlich bleibt es unser Ziel, die Meisterschaftsrunden in der kommenden Saison im gewohnten Rahmen mit Hin- und Rückspielen unter Zuschauerbeteiligung auszutragen. Daran werden wir alles setzen. Nachdem aber die weiteren Entwicklungen nicht absehbar sind, müssen wir uns vorbehalten, auch insoweit noch Änderungen durch den Beirat auf Vorschlag des Verbandsspielausschluss zu beschließen und ggf. auch kurzfristig zu reagieren.

Quelle: https://www.wuerttfv.de/news/bw-fussballverbaende-sprechen-sich-fuer-saisonende-aus/
28. Dezember 2025
Der erste Turniertag unseres Jugendturniers ist erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden vier Jugendturniere ausgetragen, die mit spannenden Spielen und tollen Leistungen überzeugten. Die beiden F-Junioren-Turniere wurden im neuen WFV-Spielsystem „Funino“ durchgeführt und bewusst ohne Turniersieger ausgespielt. Im Vordergrund standen hier der Spaß am Spiel und viele Ballkontakte für alle Kinder. In den weiteren Turnieren konnten folgende Teams den Turniersieg feiern: E3-Turnier: Der FSV Waiblingen sicherte sich nach einer starken Leistung den Turniersieg. U19-Turnier: Der TSV Kottern setzte sich am späten Abend gegen 23.00 Uhr durch und krönte sich zum Turniersieger. Ein großes Dankeschön gilt allen teilnehmenden Mannschaften, Trainern und Helfern für einen fairen und reibungslosen Turnierverlauf. Wir freuen uns auf die kommenden Turniertage! Ausblick auf heute: Ab 8.45 Uhr starten die E2-Junioren (Jahrgang 2016 und jünger), am Nachmittag folgen ab 13.30 Uhr die E1-Junioren. Zu den Spielplänen: https://www.vereinsservicecup.de/hallenturniere
19. Dezember 2025
Zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag wird die Sporthalle Munderkingen erneut zum Treffpunkt für den Jugendfußball. In diesem Zeitraum finden zahlreiche Hallenturniere für unterschiedliche Altersklassen statt, bei denen viele Mannschaften aus der Region und darüber hinaus im Einsatz sind. Den Start macht am 27. Dezember der U9-Hallencup, der in drei Turnieren über den gesamten Tag ausgetragen wird. Am selben Abend folgt der U19-Hallencup ab 18:00 Uhr. In den darauffolgenden Tagen stehen weitere Turniere der Altersklassen U10 bis U13 auf dem Programm. Am 30. Dezember werden zudem der U11- und der U13-Regio-Hallencup ausgetragen. Auch im neuen Jahr setzt sich die Turnierserie fort: Am 3. Januar findet der U13-Juniorinnen-Hallencup statt. Der 4. Januar steht mit zwei Turnieren ganz im Zeichen der U15. Am 5. Januar kommen zunächst die Bambini zum Einsatz, bevor am Nachmittag zwei U17-Hallencups folgen. Ein fester Bestandteil des Turnierkalenders ist am 6. Januar der U14 Franz-Illich-Cup. Den Abschluss der Hallentage bildet das U13-Turnier am 10. und 11. Januar 2026. Die Hallencups bieten über mehrere Tage hinweg viele Spiele, abwechslungsreiche Begegnungen und eine gute Gelegenheit, Jugendfußball in der Halle zu erleben. Zuschauer sind an allen Turniertagen herzlich willkommen, für Bewirtung ist gesorgt.
4. Dezember 2025
Die Aktivenspieler - Hendrik Rechtsteiner - Fero Kavgaci - Jannik Sachpazidis statteten Nele und den Jungs heute einen überraschenden Trainingsbesuch ab. Sie überbrachten nicht nur Glückwünsche der gesamten Aktivenmannschaft für die hervorragende Vorrunde und die Qualifikation zur Talentrunde sondern integrierten sich auch gleich noch nahtlos ins Trainingsgeschehen. Dabei kamen nicht nur unsere Kids ins Schwitzen 😅
3. Dezember 2025
Die Frauen I starteten mit einem personellen Umbruch in die Saison. Nachdem Trainer Erich Kraus die Mannschaft interimsweise übernommen hatte, verlief die Vorbereitung insgesamt vielversprechend. Die Trainingsbeteiligung war hoch, das Team zog engagiert mit – lediglich die Ergebnisse der Testspiele blieben hinter den Erwartungen zurück. Auch im Pokal gelang kein optimaler Start. Bereits in der ersten Runde mussten sich die Frauen I dem FC Blautal mit 3:1 geschlagen geben und schieden damit früh aus dem Wettbewerb aus. In der Liga zeigte die Mannschaft über die Vorrunde hinweg großen Einsatz, hatte jedoch einen schwierigen Start. Enge Partien wie gegen die SGM Öpfingen/Altheim II oder das Remis gegen die SGM Langenenslingen/Bingen/FC99 machten deutlich, wie ausgeglichen die Liga ist. Deutliche Niederlagen, unter anderem gegen Gomaringen oder Reutlingen, zeigten wiederum, dass das Team noch nicht konstant abrufen konnte, was in ihm steckt. Trotz dieser Herausforderungen gelang es den Frauen I immer wieder, starke Akzente zu setzen. Ein Auswärtssieg in Lustnau sowie ein überzeugender 2:0-Heimerfolg gegen den TV Derendingen II zeigten das vorhandene Potenzial. Besonders positiv war auch der 2:0-Erfolg zum Ende der Vorrunde bei der SGM Öpfingen/Altheim II. Dennoch blieb die Mannschaft insgesamt hinter den eigenen Erwartungen, zumal im Verlauf der Vorrunde auch zunehmende Verletzungssorgen hinzukamen. Im weiteren Verlauf der Vorrunde trennten sich die Frauen I einvernehmlich von Trainer Erich Kraus. Für die letzten vier Spiele übernahm Sandra Burgmaier die Verantwortung an der Seitenlinie und führte das Team stabil durch die Schlussphase. Das Team beendet die Vorrunde auf Platz 8 mit 11 Punkten. In der Rückrunde möchten die Frauen I weiter punkten, mehr Konstanz finden und sich Schritt für Schritt in der Tabelle verbessern. Die Voraussetzungen dafür sind vorhanden – jetzt soll das Team diese auch regelmäßig auf dem Platz zeigen. Die Frauen II starten unter der Leitung von Trainer Sandra Burgmaier in die Saison und zeigten von Beginn an großen Einsatz. Die Mannschaft konnte in der Vorrunde einige starke Auftritte zeigen, etwa beim 4:1-Auswärtssieg in Ölkofenoder dem 3:1-Heimsieg gegen den SV Sigmaringen. Trotz dieser positiven Ergebnisse verlief die Vorrunde insgesamt wechselhaft. Niederlagen wie gegen FV Weithart oder deutliche Rückschläge wie beim 0:7 gegen SGM SV Unlingen/SV Uttenweiler II machten deutlich, dass die Mannschaft noch an Konstanz arbeiten muss. Auch knappe Unentschieden gegen Teams wie die SGM SV Frohnstetten/TSV Stetten a.k.M./SV Schwenningen II oder SGM Altheim III/Öpfingen II zeigten, wie eng die Spiele häufig verliefen. Mit aktuell 11 Punkten auf Platz 6 zeigt die Mannschaft bereits ihr Potenzial und ihren Teamgeist. Für die Rückrunde ist das Ziel klar: weiter Punkte sammeln, stabiler auftreten und in der Tabelle nach oben klettern.
1. Dezember 2025
16. Spieltag | Bezirksliga Donau/Iller | TSV Langenau – SCHWARZ|WEISS Donau 1:1 (1:1) Tore: 0:1 Kevin Wehle (29., FE), 1:1 Maximilian Neuburger (44.) Zum letzten Spiel des Jahres und gleichzeitig zum Rückrundenauftakt war SCHWARZ|WEISS Donau beim TSV Langenau zu Gast. Die Heimelf, vor der Saison als Titelkandidat gehandelt, blieb bislang hinter den eigenen Erwartungen zurück – verfügt aber weiterhin über eine der stärksten Mannschaften der Liga. Unsere Jungs hingegen reisten nach vier Siegen in Folge mit viel Selbstvertrauen an. Im Tor stand diesmal Bene Schneider, der den rotgesperrten Moritz Heinzmann vertrat und bereits im Hinspiel gute Leistungen gegen Langenau gezeigt hatte. Gespielt wurde auf Rasen, der für die Jahreszeit in ordentlichem Zustand war. Die Langenauer übernahmen zu Beginn das Kommando und kamen zu den ersten gefährlichen Aktionen. Eine heikle Szene musste überstanden werden, als Kevin Wehle als letzter Mann in höchster Not klärte – eine Entscheidung, über die man diskutieren konnte, doch der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Mit zunehmender Spielzeit stabilisierte sich unser Team, gewann mehr Zweikämpfe und fand offensiv besser ins Spiel. Nach knapp einer halben Stunde zeigte der Unparteiische dann zurecht auf den Punkt: Markus Ottenbreit wurde im Strafraum klar gefoult. Den fälligen Strafstoß verwandelte Kevin Wehle gewohnt sicher zur 1:0-Führung. Bis zur Pause entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konterte der TSV Langenau jedoch nach einer eigenen Standardsituation von uns blitzschnell und erzielte durch Neuburger den 1:1-Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel kam SCHWARZ|WEISS deutlich frischer aus der Kabine und übernahm die Spielkontrolle. Unsere beste Phase der Partie folgte – wir drückten auf die erneute Führung, konnten aber trotz guter Ansätze keine unserer Gelegenheiten nutzen. In den letzten 20 Minuten drehte Langenau dann noch einmal mächtig auf und drängte uns tief in die eigene Hälfte. Nach einem Kopfball an den Pfosten rettete Florian Stiehle per Einsatz auf der Linie und verhinderte den Rückstand. Besonders bei Standards blieb die Heimelf brandgefährlich. Am Ende kämpfte sich unser Team mit großem Einsatz zum Punktgewinn. Betrachtet man die Schlussphase, kann man von einem glücklichen Resultat sprechen – über die gesamte zweite Halbzeit hinweg jedoch geht das Unentschieden absolut in Ordnung. Ein riesiges Dankeschön geht zudem an unsere Anhänger: Trotz einer Fahrtstrecke von 65 km waren wieder mehr Fans von SCHWARZ|WEISS Donau auf dem Sportgelände als Anhänger der Heimmannschaft. Die Unterstützung war einmal mehr fantastisch und hat dem Team gerade in der hitzigen Schlussphase enorm geholfen. Mit 13 Punkten aus den letzten fünf Spielen verabschiedet sich SCHWARZ|WEISS Donau nach einem schwachen Saisonstart nun mit einem richtig guten Gefühl in die Winterpause.
23. November 2025
15. Spieltag | Bezirksliga Donau/Iller FC Hüttisheim – SCHWARZ|WEISS Donau 1:2 (1:0) Tore: 1:0 Miguel Angelo Malheiro Araujo (9.), 1:1 Florian Stiehle (68., FE), 1:2 Lukas Ottenbreit (80.) Rote Karte: Moritz Heinzmann (90., SCHWARZ|WEISS Donau) Bei Sonnenschein und Temperaturen rund um den Gefrierpunkt entwickelte sich auf dem Sportplatz in Hüttisheim ein intensives und umkämpftes Bezirksligaspiel. Unsere Mannschaft reiste mit drei Siegen in Folge im Rücken an, doch auch der Gastgeber befand sich mit vier Erfolgen hintereinander in starker Form und stand vor diesem letzten Hinrundenspieltag mit 23 Punkten im oberen Tabellendrittel. Beide Teams starteten mit viel Selbstvertrauen in die Partie. Den besseren Beginn erwischte der FC Hüttisheim, der bereits in der 9. Minute über die rechte Seite einen sehenswerten Angriff zur frühen Führung abschloss. In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene erste Halbzeit mit Chancen auf beiden Seiten, jedoch fehlte es häufig am letzten Pass, um wirklich zwingende Möglichkeiten herauszuspielen. So ging es mit einer knappen, aber verdienten 1:0-Führung für die Gastgeber in die Kabinen. Nach dem Seitenwechsel übernahm SCHWARZ|WEISS Donau zunehmend die Kontrolle und kam besser in die Partie. Der Druck zahlte sich in der 68. Minute aus: Nach einem Foul im Strafraum entschied der Schiedsrichter auf Elfmeter – eine korrekte, aber in der Entstehung etwas glückliche Entscheidung für unsere Farben. Florian Stiehle verwandelte sicher zum 1:1-Ausgleich. Gestärkt durch den Treffer wurden unsere Jungs immer dominanter. In der 80. Minute eroberte Markus Ottenbreit in der Offensive stark den Ball und legte mustergültig für seinen Bruder Lukas Ottenbreit auf, der zur verdienten 2:1-Führung einschob. In der Schlussphase warfen die Gastgeber noch einmal alles nach vorne. Dramatisch wurde es in der 90. Minute, als Torhüter Moritz Heinzmann nach einem missglückten Abwehrversuch die Rote Karte sah.Feldspieler Jannik Sachpazidis streifte sich daraufhin das Torwarttrikot über und stellte sich zwischen die Pfosten. Der fällige Freistoß blieb im Strafraumgetümmel hängen und konnte geklärt werden. In der Nachspielzeit hatte Hüttisheim noch eine große Möglichkeit am zweiten Pfosten, doch der Angreifer kam einen Schritt zu spät. Kurz darauf musste Jannik noch einen harmloseren, aber tückischen Ball entschärfen, bevor der umjubelte vierte Sieg in Folge perfekt war. Vorschau: Am kommenden Sonntag geht es zum ersten Rückrundenspiel und gleichzeitig letzten Spiel des Jahres nach Langenau. Das Hinspiel konnten unsere Jungs zum Saisonauftakt in Rottenacker mit 3:1 für sich entscheiden.