BW-Fußballverbände sprechen sich für Saisonende zum 30. Juni aus

12. Mai 2020

BW-Fußballverbände sprechen sich für Saisonende zum 30. Juni aus

Die drei Fußball-Landesverbände in Baden-Württemberg – der Badische Fußballverband, der Südbadische Fußballverband und der Württembergische Fußballverband – sprechen sich nach eingehenden Beratungen in den Verbandsgremien einhellig für die Beendigung der Saison 2019/20 zum 30. Juni 2020 aus, so wie es die jeweiligen Spielordnungen vorsehen. Die Beschlüsse erfolgten, nachdem die Bund-Länder-Konferenzen vom 30. April und 6. Mai 2020 keine Rechtslage für eine Rückkehr in den regulären Spielbetrieb in absehbarer Zeit erkennen lassen.
Landesregierung: Mannschaftssport derzeit „nicht abschätzbar“

Die Verordnung der Landesregierung Baden-Württemberg über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-CoV-2 (Corona-Verordnung – CoronaVO) in der Fassung vom 9. Mai 2020 sieht weiterhin umfassende Beschränkungen vor, die eine Austragung von Fußballspielen unmöglich machen. Nach dem Stufenplan für Baden-Württemberg zur Lockerung der CoronaVO konnten zwar Freiluft-Sportanlagen für Sportaktivitäten ohne Körperkontakt am 11. Mai 2020 wieder in Betrieb genommen werden, so dass ein Training unter Beachtung strenger Vorgaben in Kleingruppen und ohne Körperkontakt stattfinden kann. Indes ist nach diesem Stufenplan aber weiterhin „nicht abschätzbar“, wann Mannschaftssport – also u.a. Fußballspiele im eigentlichen Sinne – wieder erlaubt sein wird. Die Gremien aller drei Fußball-Landesverbände sehen vor diesem Hintergrund keine Möglichkeiten mehr, die Meisterschaftsrunden regulär zu beenden.
Wertung nach Quotienten-Regelung: Direkte Aufsteiger, keine Absteiger

Bisher wurden in den Meisterschaftsrunden überwiegend etwas mehr als die Hälfte der Spiele ausgetragen. Nachdem die Meisterschaftsrunden nicht zu Ende gespielt werden können, sollen die direkten Aufsteiger dadurch festgestellt werden, dass der Quotient aus erzielten Gewinnpunkten und ausgetragenen Spielen ermittelt wird. Berücksichtigt werden sollen auch Spiele, über deren Wertung bis 30. Juni 2020 sportgerichtlich rechtskräftig entschieden ist. Meister und direkter Aufsteiger ist die Mannschaft mit dem höchsten Quotienten. Bei Quotientengleichheit kommen die Kriterien Tordifferenz und Anzahl erzielter Tore – in dieser Reihenfolge – zur Anwendung, wobei auch hier der Quotient zu den ausgetragenen Spielen ermittelt wird.

Auf diese Weise ist gewährleistet, dass ein Aufsteiger anhand sportlicher Kriterien ermittelt werden kann, und zwar so rechtzeitig, dass diesem in jedem Fall die Teilnahme am Spielbetrieb der übergeordneten Liga im Spieljahr 2020/21 möglich ist. Alternativ wäre auch denkbar, den Aufsteiger anhand der Vorrundentabelle zu ermitteln. Dafür spricht, dass dann grundsätzlich einmal jeder gegen jeden gespielt hätte. Die Quotienten-Regelung hat hingegen den Vorteil, dass jedes ausgetragene Spiel angemessen berücksichtigt wird und dies der Absolvierung sämtlicher Meisterschaftsspiele näher kommt. Zu berücksichtigen ist außerdem, dass ganz vereinzelt noch nicht einmal alle Spiele der Vorrunde ausgetragen sind.

Es ist zudem sachgerecht, so nur direkte Aufsteiger zu ermitteln, nicht aber Platzierungen, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigten. Während die wfv-Spielordnung vorsieht, dass alle Meister von der Landesliga bis zu den Kreisligen C aufsteigen, bedeutet eine Platzierung, die zur Teilnahme an Relegations- oder Aufstiegsspielen berechtigt, nur eine Aufstiegschance. Ob aus dieser Aufstiegschance ein Aufstiegsrecht erwächst, kann aber aus rechtlichen Gründen sportlich nicht ermittelt werden. Zudem ist auch nicht ersichtlich, wie anhand anderer sportlicher Kriterien einem von mehreren Vereinen daraus resultierend ein Aufstiegsrecht zugesprochen werden könnte.

Absteiger sollen nicht ermittelt werden, dies vor dem Hintergrund, dass ein Abstieg nicht nur sportlich, sondern auch wirtschaftlich in der Regel schwerer wiegt als ein Nichtaufstieg und daher nicht auf Grundlage einer Quotienten-Regelung erfolgen soll. Dies hat zur Folge, dass im darauffolgenden Spieljahr aufgrund der Aufstockung ein verschärfter Abstieg erfolgen muss, was aber vertretbar erscheint.

Gelten soll dies in allen Spielklassen der Herren und der Frauen von den Verbandsligen bis zu den Kreisligen. Bei der Jugend soll ebenfalls in allen Spielklassen die Saison zum 30.06.2020 beendet werden und die Wertung überbezirklich entsprechend erfolgen. Auf Bezirksebene müssen ggf. aufgrund des Spielsystems mit Quali-Staffeln und mit Blick auf die ohnehin vorgesehene Änderung des Spielsystems hin zum „1-3-9“ noch in enger Abstimmung mit den Bezirken andere Lösungen gefunden werden.

Der wfv wird sich nach den Beschlüssen des Präsidiums außerdem dafür einsetzen, dass auch die Gesellschafterversammlungen der Oberliga Baden-Württemberg (Herren, Frauen, Jugend) und der Regionalliga Südwest in diesem Sinne entscheiden.

Offen gelassen werden soll weiterhin die Möglichkeit, die verbleibenden Spiele im DB Regio-wfv-Pokal 2019/20 auch noch nach dem 30. Juni 2020 auszutragen. Hier können individuelle Lösungen mit den wenigen im Pokal verbliebenen Vereine gesucht werden. Dies gilt auch für die Verbandspokal-Wettbewerbe der Jugend und der Frauen sowie die Bezirkspokal-Wettbewerbe.
Saisonbeendigung aus Sicht der Verbände interessengerechteste Lösung

Geprüft haben die Verbandsgremien auch, ob alternativ die Spielzeit 2019/20 nach einer längeren Pause zu einem späteren Zeitpunkt, frühestens ab 1. September 2020, fortgesetzt werden soll. Dafür spricht, dass Meister, Aufsteiger sowie Absteiger im Rahmen einer vollständigen Spielrunde ermittelt werden. Dagegen spricht aber insbesondere, dass damit

    - das Risiko besteht, Aufsteiger erst zu einem Zeitpunkt ermitteln zu können, zu dem übergeordnete Spielklassen bereits den Spielbetrieb des Spieljahres 2020/21 wieder begonnen haben;
    - eine Fortsetzung erst mit einer erheblichen Unterbrechung von mehreren Monaten erfolgt;
    - derzeit eine Transferperiode vom 1. Juli bis 31. August 2020 vorgesehen ist und erhebliche rechtliche Bedenken bestehen, ob diese geschlossen werden kann, so dass gravierende Veränderungen der Mannschaftskader zu erwarten sind, zumal
    - Verträge mit Spielern, die bis 30. Juni 2020 befristet sind, zwar ggf. auf Grundlage von § 313 BGB oder einer (ergänzenden) Vertragsauslegung über einige Wochen hinweg verlängert werden können, jedoch sehr fraglich ist, ob dies auch darüber hinaus gilt
    - und somit zu befürchten ist, dass das Spieljahr dann zwar zu Ende gespielt würde, dies aber unter deutlich geänderten Wettbewerbsbedingungen, aus denen einzelne Vereine erhebliche Vorteile ziehen können.

Eine Fortsetzung des Spieljahres 2019/20 in dieser Form erscheint daher allenfalls dann als sachgerechte Lösung, wenn feststeht, dass bis 31. August 2020 keine Spiele mit Zuschauern stattfinden können, dies ab 1. September 2020 dann wieder möglich ist und die dann zu einem deutlich späteren Zeitpunkt ermittelten Aufsteiger ihr Aufstiegsrecht noch wahrnehmen können. Das erscheint im Moment nicht wahrscheinlich. Nach Abwägung aller relevanten Aspekte ist dieses Modell aus Sicht der Verbandsgremien daher weniger interessengerecht. Nichts desto trotz soll es nicht von vornherein ausgeschlossen werden.
Gemeinsamer Weg in Baden-Württemberg

Bei allen Überlegungen hat eine zentrale Rolle gespielt, eine landesweit einheitliche Regelung zu finden, was nach den Beratungen der letzten Wochen aus Sicht von wfv-Präsident Matthias Schöck gelingen kann:

    „Wir haben uns bewusst die Zeit für eine gründliche Prüfung der komplexen Sachverhalte genommen, die Entscheidungen der Politik abgewartet und uns insbesondere intensiv um einen gemeinsamen Weg in Baden-Württemberg bemüht. Diese Sorgfalt sind wir unseren Vereinen schuldig. Mit dem Ergebnis bin ich unter den gegebenen Umständen nun sehr zufrieden. Ich möchte an dieser Stelle ausdrücklich auch die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen den drei baden-württembergischen Landesverbänden betonen, insbesondere auch, was die gemeinsamen Spielklassen angeht.“

Das letzte Wort haben die Delegierten

Nach den Beschlüssen des Präsidiums wird sich nun der Beirat am 15. Mai 2020 mit dem Sachverhalt befassen und der Verbandsvorstand bis 20. Mai 2020 darüber entscheiden, ob dem Antrag des Präsidiums gefolgt und entsprechende vorläufige Ordnungsänderung beschlossen werden. Dies allerdings erst nach Anhörung der Mitgliedsvereine, die mit Schreiben vom heutigen Tag umfassend informiert wurden und nun Gelegenheit haben, sich zu äußern. Schließlich soll eine Beschlussfassung der Delegierten des Außerordentlichen Verbandstages, ggf. auch ohne Versammlung, erfolgen. Im Rahmen dieser Beschlussfassung soll auch die Möglichkeit bestehen, alternativ für eine Saisonfortsetzung ab dem 1. September 2020 zu stimmen. Dass damit noch ein wenig Geduld bei allen Beteiligten erforderlich ist, weiß auch wfv-Präsident Matthias Schöck:

    „Mir ist bewusst, dass sich viele Vereine eine frühere verbindliche Entscheidung wünschen. Aber es ist uns wichtiger, dass auch die Delegierten eines Außerordentlichen Verbandstages durch ihr Votum unsere Haltung bestätigen. Und weil insoweit zum einen Fristen zu beachten sind, zum anderen auch hier innerhalb Baden-Württembergs ein gemeinsamer Termin gefunden werden soll, müssen wir noch um ein wenig Geduld bitten. Vorgesehen ist ein Termin zwischen dem 6. und 27. Juni 2020.“

Entscheidung über den Spielmodus 2020/21 erfolgt später

Offen bleiben muss zunächst noch, in welchem Spielmodus die Saison 2020/21 ausgetragen wird. Selbstverständlich bleibt es unser Ziel, die Meisterschaftsrunden in der kommenden Saison im gewohnten Rahmen mit Hin- und Rückspielen unter Zuschauerbeteiligung auszutragen. Daran werden wir alles setzen. Nachdem aber die weiteren Entwicklungen nicht absehbar sind, müssen wir uns vorbehalten, auch insoweit noch Änderungen durch den Beirat auf Vorschlag des Verbandsspielausschluss zu beschließen und ggf. auch kurzfristig zu reagieren.

Quelle: https://www.wuerttfv.de/news/bw-fussballverbaende-sprechen-sich-fuer-saisonende-aus/
19. Februar 2026
4. Vorbereitungsspiel | 25/26 Bezirksliga Donau/Iller | SGM Ringschnait/Mittelbuch – SCHWARZ|WEISS Donau 5:0 Am Aschermittwoch stand für SCHWARZ|WEISS Donau das vierte Testspiel im Jahr 2026 auf dem Programm. Gegner war die SGM Ringschnait/Mittelbuch, die in der vergangenen Saison nur knapp in der Relegation zur Landesliga gescheitert war. Das Spiel fand bei Schneefall am Abend auf dem Kunstrasenplatz in Biberach statt. Die Partie begann ausgeglichen, doch die Heimmannschaft fand schnell besser ins Spiel und dominierte in der Folge nahezu alle Belange. Nach einem starken Beginn der Ringschnaiter lagen unsere Jungs bereits zur Halbzeit mit 0:3 zurück. Auch in der zweiten Hälfte konnten wir keine entscheidenden Akzente setzen, sodass die SGM schließlich verdient auf 5:0 erhöhte. Es war die erste Niederlage unter Trainer Tom Breymaier in der laufenden Rückrundenvorbereitung. Trotz der deutlichen Niederlage gilt es nun, das Spiel aufzuarbeiten, Lehren zu ziehen und sich auf die kommenden Aufgaben zu fokussieren. Das nächste Testspiel bestreitet SCHWARZ|WEISS Donau am kommenden Sonntag um 16:00 Uhr bei dem Landesligisten VfL Pfullingen.
7. Februar 2026
Im dritten Vorbereitungsspiel vor der Rückrunde der Bezirksliga Donau/Iller trennte sich SCHWARZ|WEISS Donau vom FV Olympia Laupheim mit einem leistungsgerechten 2:2-Unentschieden. Gespielt wurde am Samstagmittag bei angenehmen Temperaturen auf dem Kunstrasenplatz am Grasigen Weg in Laupheim. Trainer Tom Breymaier veränderte seine Startelf im Vergleich zum letzten Testspiel erneut auf mehreren Positionen. Die Begegnung gegen den nach der Vorrunde viertplatzierten Landesligisten begann ausgeglichen, beide Mannschaften agierten strukturiert und mit hoher Intensität. Den ersten Treffer der Partie erzielte SCHWARZ|WEISS Donau in der 14. Minute: Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog Kevin Wehle vom Sechzehnereck ab, sein Schuss rutschte durch Freund und Feind und schlug im langen Eck zur 0:1-Führung ein. In der Folge erspielte sich der FV Olympia Laupheim leichte Vorteile und kam in der 26. Minute durch Philip Jelica zum nicht unverdienten Ausgleich. Kurz darauf hatte SCHWARZ|WEISS Donau die große Möglichkeit zur erneuten Führung. Nach einer Hereingabe von Lukas Ottenbreit setzte Jannik Sachpazidis den Ball jedoch an die Latte. Stattdessen nutzten die Gastgeber kurz vor der Pause eine weitere Gelegenheit und gingen durch Hugo Höfner mit 2:1 in Führung. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause. Zu Beginn der zweiten Halbzeit verzeichnete der FV Olympia Laupheim ein deutliches Chancenplus, verpasste es jedoch, die Führung weiter auszubauen. SCHWARZ|WEISS Donau blieb konzentriert und kam in den letzten 20 Minuten wieder besser in die Partie. Nach einem Foul an Lukas Ottenbreit zeigte der Schiedsrichter auf den Punkt, den fälligen Strafstoß verwandelte Jakub Wojciechowski in der 76. Minute sicher zum 2:2-Ausgleich. In der Schlussphase hatte SCHWARZ|WEISS Donau sogar die Möglichkeit, das Spiel für sich zu entscheiden, scheiterte jedoch am Pfosten, an der Latte oder am Laupheimer Torhüter. Insgesamt war es ein weiterer guter und aufschlussreicher Test für die Mannschaft. Während der FV Olympia Laupheim es zu Beginn der zweiten Halbzeit verpasste, das Spiel frühzeitig zu entscheiden, hatte SCHWARZ|WEISS Donau in der Schlussphase sogar die besseren Chancen. Das Unentschieden geht daher insgesamt in Ordnung. Das nächste Vorbereitungsspiel bestreitet SCHWARZ|WEISS Donau am kommenden Samstag um 12:00 Uhr gegen den Landesligisten SV Reinstetten.
6. Februar 2026
Im zweiten Vorbereitungsspiel vor der Rückrunde der Bezirksliga Donau/Iller feierte SCHWARZ|WEISS Donau einen klaren 9:0-Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Kirchen/Lauterach/Herbertshofen. Gespielt wurde am Mittwochabend um 19.00 Uhr bei kalten Temperaturen auf dem Kunstrasenplatz am Wenzelstein in Ehingen. Gegen den ambitionierten Kreisligisten, der die Vorrunde in der Kreisliga A Donau/Iller auf einem starken vierten Tabellenplatz abgeschlossen hat, änderte Trainer Tom Breymaier die Startformation von SCHWARZ|WEISS Donau im Vergleich zum Testspiel in Uttenweiler auf sechs Positionen. Die erste Halbzeit gestaltete sich über weite Strecken ausgeglichen. Wie so oft in solchen Duellen machte sich der Klassenunterschied weniger im Spielverlauf als vielmehr in der konsequenten Chancenverwertung bemerkbar. Den Führungstreffer erzielte Jannik Sachpazidis nach einer halben Stunde per Kopf nach einem Eckball. Kurz vor der Pause erhöhte A-Jugendspieler Florian Schneider mit einem Schuss von der Strafraumkante auf 2:0. Zur Halbzeit wurde auf beiden Seiten kräftig durchgewechselt, SCHWARZ|WEISS Donau tauschte gleich sieben Spieler aus. Nach den vielen Wechseln war die Heimmannschaft in der zweiten Halbzeit nicht mehr konkurrenzfähig. SCHWARZ|WEISS Donau übernahm klar die Kontrolle und ließ defensiv kaum noch etwas zu. Die Tore fielen nun in regelmäßigen Abständen: Jannik Sachpazidis, Ferhat Kavgaci, Raphael Stvoric sowie ein Doppelpack von Lukas Ottenbreit schraubten das Ergebnis in die Höhe. Den Schlusspunkt setzten schließlich Philipp Faßold mit zwei Treffern in der Schlussphase zum 9:0-Endstand. Während die erste Halbzeit ein ordentliches und ausgeglichenes Testspiel war, wurde der Leistungsunterschied nach der Pause deutlich. Dennoch mussten die Tore auch erst einmal erzielt werden, weshalb das Trainerteam mit dem Auftritt insgesamt zufrieden sein konnte. Am kommenden Samstag, 07.02.2026, wartet nun ein echter Härtetest: Dann gastiert SCHWARZ|WEISS Donau auf dem Kunstrasenplatz am Grasigen Weg in Laupheim beim Landesligisten FV Olympia Laupheim.
31. Januar 2026
Im ersten Vorbereitungsspiel vor der Rückrunde der Bezirksliga Donau/Iller setzte sich SCHWARZ|WEISS Donau beim Bezirksligisten Oberschwaben, dem SV Uttenweiler, mit 5:2 durch. Gespielt wurde bei kalten Temperaturen und leichtem Nebel auf dem Kunstrasenplatz in Uttenweiler. SW Donau kam sehr gut in die Partie und übernahm von Beginn an die Kontrolle. Mit viel Tempo und Zug zum Tor, vor allem über die Außenbahnen mit Markus Ottenbreit und Daniel Meier, wurde früh Druck aufgebaut. Bereits in der 8. und 10. Minute nutzte Florian Stiehle zwei Chancen eiskalt und stellte mit einem schnellen Doppelpack auf 0:2. Stiehle bildete dabei gemeinsam mit Lukas Ottenbreit die Sturmspitze. Der SV Uttenweiler kam in der 17. Minute durch Pascal Volz zum Anschlusstreffer, doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten: Nach einer sehenswerten Kombination stellte Hendrik Rechtsteiner nur zwei Minuten später den alten Abstand wieder her. In der 23. Minute verkürzte Uttenweiler erneut durch Timo Werkmann auf 2:3. Nach rund 20 spielbestimmenden Minuten von SCHWARZ|WEISS Donau fand die Heimelf besser in die Partie und konnte das Spiel bis zur Halbzeit ausgeglichener gestalten. Erfreulich aus Sicht von SCHWARZ|WEISS Donau war zudem der Einsatz der beiden Rückkehrer: Philipp Faßold stand im defensiven Mittelfeld auf dem Platz und zeigte eine souveräne Leistung, während Dennis Gogeißl in der ersten Halbzeit Teil der Defensive war. Zur Pause wechselte das Trainerteam um Tom Breymaier und Co-Trainer Jürgen Karcher durch. In der zweiten Halbzeit hatte SCHWARZ|WEISS Donau wieder etwas mehr Spielanteile. Die Abwehrreihe um Jakub Wojciechowski stand bei den Angriffen des SV Uttenweiler meist sicher. Einen sicher geglaubten Treffer der Gastgeber verhinderte Adi Stocker mit einem starken Einsatz in höchster Not. In der 68. Minute erhöhte Simon Striebel auf 2:4, ehe Jochen Leichtle mit einem sehenswerten Treffer aus der zweiten Reihe in der 80. Minute den Schlusspunkt zum 2:5-Endstand setzte. Am Ende stand ein verdienter Sieg für SCHWARZ|WEISS Donau. Das nächste Vorbereitungsspiel folgt bereits am kommenden Mittwoch um 19:00 Uhr gegen die Sportfreunde Kirchen auf dem Kunstrasenplatz am Wenzelstein.
27. Januar 2026
Die aktiven Herren von SCHWARZ|WEISS Donau sind in die Vorbereitung auf die Rückrunde der Saison 25/26 gestartet. Den Auftakt machte am Dienstagabend die 1. Mannschaft, während die 2. Mannschaft und die Reserve am kommenden Freitag ins Training einsteigen. Aufgrund der aktuellen Platzverhältnisse schickte Trainer Tom Breymaier sein Team zunächst zum Laufen und setzte auf eine erste intensive Einheit. Neben den Neuzugängen waren auch zwei A-Jugendspieler mit im Training, die einen guten läuferischen Eindruck hinterließen. Bereits am kommenden Samstag steht für die 1. Mannschaft das erste Testspiel auf dem Programm. Anpfiff ist um 14.00 Uhr in Uttenweiler gegen den Bezirksliga-Oberschwaben-Vertreter SV Uttenweiler. Testspiele 1. Mannschaft – Wintervorbereitung Sa. 31.01.26 | 14.00 Uhr SV Uttenweiler – SCHWARZ|WEISS Donau (Uttenweiler | Kunstrasen) Mi. 04.02.26 | 19.00 Uhr SF Kirchen – SCHWARZ|WEISS Donau (Ehingen, Kunstrasen am Wenzelstein) Sa. 07.02.26 | 14.00 Uhr FV Olympia Laupheim – SCHWARZ|WEISS Donau (Laupheim | Kunstrasen) Mi. 11.02.26 | 19.00 Uhr SCHWARZ|WEISS Donau – SpVgg Au (Rottenacker) Sa. 14.02.26 | 12.00 Uhr SCHWARZ|WEISS Donau – SV Reinstetten (Rottenacker) Mi. 18.02.26 | 19.00 Uhr SGM Ringschnait/Mittelbuch – SCHWARZ|WEISS Donau (Biberach | Kunstrasen) So. 22.02.26 | 16.00 Uhr VfL Pfullingen – SCHWARZ|WEISS Donau (Pfullingen | Kunstrasen) Fr. 27.02.26 | 19.00 Uhr SCHWARZ|WEISS Donau – SV Betzenweiler (Rottenacker) Hinweis: Aufgrund der Witterungs- und Platzverhältnisse in der Wintervorbereitung sind kurzfristige Änderungen bei Spielorten, Anstoßzeiten oder Spielansetzungen möglich.
20. Januar 2026
Unsere U11 nahm am vergangenen Wochenende am U11-Eurocup in Oberelchingen teil. Bereits Anfang Oktober hatten sich unsere Jungs durch den Sieg beim Qualifikationsturnier in Oberelchingen die Teilnahme an diesem stark besetzten Hallenturnier gesichert, bei dem zahlreiche namhafte Nachwuchsteams vertreten waren. Starker Samstag und Einzug in die Goldrunde Am Samstag startete SCHWARZ|WEISS Donau mit einem schweren Auftaktspiel gegen den FC Augsburg. Gegen den Favoriten und späteren Turniersieger waren unsere Jungs chancenlos, zeigten aber dennoch Einsatz und Moral. Im zweiten Spiel gegen den polnischen Rekordmeister und den Klub von Lukas Podolski, Górnik Zabrze, präsentierte sich das Team deutlich verbessert. Nach einem intensiven Spiel gelang kurz vor Schluss der verdiente Ausgleich zum 1:1, ehe in den letzten Sekunden noch das 1:2 fiel – ein Punkt wäre hier durchaus möglich gewesen. Im dritten Gruppenspiel folgte dann der erste Erfolg: Nach einem 0:1-Rückstand gegen den FC Burlafingen drehten unsere Jungs die Partie mit großem Kampfgeist und gewannen verdient mit 2:1. Durch diesen Sieg ergab sich vor dem letzten Gruppenspiel sogar noch die Chance auf den Einzug in die Goldrunde. In der 12er-Gruppe, die im Champions-League-Modus mit vier Spielen pro Team ausgetragen wurde, war dafür ein Punkt gegen den SSV Ulm nötig. Erneut geriet SCHWARZ|WEISS Donau in Rückstand, kämpfte sich aber zurück ins Spiel, erzielte den Ausgleich und brachte das Unentschieden über die Zeit. Damit qualifizierten sich unsere Jungs für die Goldrunde am Sonntag und ließen unter anderem den FC Schalke 04 sowie den SSV Ulm 1846 in der Tabelle hinter sich. Sonntag gegen absolute Topteams Am Sonntag warteten in der Goldrunde die drei besten Teams der anderen Gruppe. Nachdem der FC Bayern München sein letztes Gruppenspiel nicht gewinnen konnte und auf Platz vier landete, hießen die Gegner nun VfB Stuttgart, Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen. Auch am Sonntag reisten zahlreiche Eltern mit nach Oberelchingen und unterstützten ihre Jungs lautstark von der Tribüne. Gegen diese absoluten Topteams war SCHWARZ|WEISS Donau zwar weitgehend chancenlos, dennoch gelang ein besonderer Moment: Der Treffer gegen den VfB Stuttgart wurde von Spielern und Fans gleichermaßen lautstark gefeiert und bleibt als Highlight in Erinnerung. Turnierfazit Im Viertelfinale setzten sich Hertha BSC Berlin, der VfB Stuttgart, der 1. FC Nürnberg und der FC Augsburg durch. Im Finale besiegte der FC Augsburg Hertha BSC Berlin im Golden Goal und sicherte sich den Turniersieg. Für unsere U11 war das Wochenende eine tolle und wertvolle Erfahrung – für die Jungs, ihre Eltern sowie das Trainerteam mit Patrick Niederberger und Berthold Ströbele. Ein großes Dankeschön geht an Tom und sein gesamtes Team für die hervorragende Organisation des Turniers und die Möglichkeit, Teil dieses Events gewesen zu sein.